Premium Light Pro

Förderung

Investitionen in energieeffiziente LED-Beleuchtung amortisieren sich in der Regel sehr schnell – meist schon nach wenigen Jahren. Die Umstellung auf energieeffiziente LED-Beleuchtung wird zudem öffentlich gefördert.

 

Förderprogramme

Die Nationale Klimaschutzinitiative (NKI) des Bundesumweltministeriums unterstützt Kommunen durch Fördermittel auch im Bereich der Außenbeleuchtung bei der Umstellung auf LED-Technologie. Bis 2019 stehen hier Haushaltsmittel des Bundes sowie Mittel aus dem Sondervermögen Energie- und Klimafonds (EKF – Erlöse aus dem Emissionshandel) bereit.

Projekte, bei denen mindestens 70 Prozent CO2 eingespart werden, erhalten 20 Prozent Förderung. Bei einer CO2-Einsparung von mindestens 80 Prozent mit Lichtsteuerung steigt die Fördersumme sogar auf 25 Prozent.

Da die minimale Fördersumme 5.000 Euro beträgt, ergibt sich bei 20 prozentiger Förderung ein Mindest-Investitionsvolumen von 20.000 Euro und bei 25 prozentiger Förderung eines von 25.000 Euro. Die geförderten Anlagen müssen mindestens fünf Jahre im Eigentum des Antragsstellers verbleiben.

Eine erhöhte Förderquote können finanzschwache Kommunen ohne ausreichende Eigenmittel beantragen. Kommunen gelten in diesem Zusammenhang als finanzschwach, wenn sie nach dem jeweiligen Landesrecht beispielsweise ein Haushaltssicherungskonzept aufstellen mussten oder eine vergleichbare angespannte Haushaltslage nachweisen können. Die betroffenen Kommunen erhalten für die Sanierung der Außen- und Straßenbeleuchtung bis zu 45 Prozent Förderung bei 70 Prozent CO2-Einsparung, bzw. bis zu 50 Prozent Förderung bei 80 Prozent CO2-Einsparung plus Lichtsteuerung.

Das Projekt darf erst nach Erhalt des Bewilligungsbescheids ausgeschrieben werden, um eine Förderung zu erhalten. Sind Projekte bereits ausgeschrieben, so sind diese von einer Förderung ausgenommen.

Der Bewilligungszeitraum beträgt in der Regel ein Jahr. Während dieser Zeit muss das Projekt vom initialen Projektbeginn bis zur finalen Inbetriebnahme komplett abgewickelt werden. Die Kommune muss zudem in den ersten neun Monaten des Bewilligungszeitraums mit den Maßnahmen beginnen.

Die Finanzierung des Projekts muss bei Antragsstellung gesichert sein, wobei die Eigenbeteiligung mindestens 15 Prozent betragen muss. In die Finanzierung können Drittmittel mit einfließen, müssen aber ausgewiesen werden [6].

Antragsberechtigt sind:

  • Kommunen und zu 100 Prozent kommunale Verbünde
  • Unternehmen und Organisationen mit mindestens 50,1 Prozent kommunaler Beteiligung
  • öffentliche, gemeinnützige, religionsgemeinschaftliche Kitas, Schulen, Jugendfreizeiteinrichtungen bzw. deren Träger (auch Länder)
  • Sportvereine mit Gemeinnützigkeitsstatus

Lichtplaner unterstützen die Kommunen in der Regel beim Stellen des Förderantrags. Generell sind folgende Schritte nötig:

  1. Bestandsbeleuchtung erfassen, um später die CO2-Ersparnis zu berechnen
  2. Neue Beleuchtungsanlage konzipieren - wichtig hierbei ist das Herausstellen der CO2-Einsparnis im Vergleich zur Bestandsanlage
  3. Antragsformular ausfüllen, welches das Bundesumweltministerium als Excel-Datei zur Verfügung stellt - fehlerhafte Angaben können später noch korrigiert werden
  4. Antrag einreichen und Zeitfenster beachten! Für die Einreichung des BMUB-Förderantrags gibt es von 2017 bis 2019 jeweils zwei Zeitfenster pro Jahr: das erste und das dritte Quartal des jeweiligen Jahres. Innerhalb dieser Zeiträume müssen die Anträge beim Projektträger Jülich entweder online oder per Post nachgereicht werden (für den Postversand mit 14 Tagen Nachlaufzeit).
  5. Nach Bewilligung das Projekt ausschreiben
  6.  

Weiterführende Information und eine Förderberatung ist auf der Internetseite des Projektträgers Jülich zu finden:

https://www.ptj.de/projektfoerderung/nationale-klimaschutzinitiative

 

Zum Antrag: https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen

Fristen: https://www.ptj.de/klimaschutzinitiative-kommunen